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GC unterstützt Sie bei indirekten Teilrestaurationen mit intelligenten Lösungen und cleveren Tipps und Tricks.

1. Die Präparation

ist ein entscheidender Schritt im Workflow bei indirekten Seitenzahn-Restaurationen, denn eine gute Präparation bildet die Grundlage für eine erfolgreiche Restauration. Mit unserer von Fachleuten ausgearbeiteten Präparationsanleitung sowie den optionalen Verfahren Aufbau und Deep Margin Elevation ist ein minimal-invasives Verfahren mit einem ästhetischen dauerhaften Endergebnis gewährleistet.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

Tipps und Tricks für
die perfekte Präparation

  • Durch eine sofortige Dentinversiegelung mit G2-BOND Universal oder G-Premio BOND wird das Dentin vor Kontamination geschützt, einer postoperativen Sensibilität vorgebeugt und der Haftverbund erhöht.
  • Das Ausblocken der Unterschnitte mit everX Flow trägt zum Erhalt und zur Stärkung der verbleibenden Zahnsubstanz bei.
  • Bei Bedarf kann eine Deep Margin Elevation mit G-ænial Universal Injectable durchgeführt werden.
  • Mit Tempsmart DC oder Revotek LC lässt sich die Präparation schnell und effizient provisorisch versorgen.
  • Verwenden Sie eine Lupe, um gut definierte und stufenlose Ränder zu erhalten.
  • Bei endodontisch behandelten Zähnen ohne Randleisten (MOD-Kavität) ist die Abdeckung der Höcker zwingend erforderlich, um Frakturen zu vermeiden.

SOFORTIGE DENTINVERSIEGELUNG

Bei der sofortigen Dentinversiegelung wird der Haftvermittler direkt nach der Präparation für eine indirekte Restauration auf das frisch beschliffene Dentin appliziert. Durch dieses Verfahren werden die Dentintubuli versiegelt und es wird eine Kontamination mit Bakterien verhindert, gleichzeitig wird die Gefahr einer postoperativen Sensibilität verringert und der Haftverbund der finalen Restauration verstärkt.

DEEP MARGIN ELEVATION

Bei der Deep Margin Elevation wird der subgingivale Rand der Präparation auf eine Position knapp oberhalb der Gingiva verlegt. Dieses Verfahren kommt meist dann zur Anwendung, wenn die subgingivale Position des Präparationsrandes eine geeignete Isolierung verhindert und die Sichtbarkeit sowie die Abformung erschwert. Durch den erhöhten Rand wird die Isolierung erleichtert, eine präzise Abformung ermöglicht und die Sichtbarkeit verbessert – das Verfahren wird damit sauberer und einfacher.

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FAQ

PRÄPARATION

Welche Abmessungen müssen bei einer Präparation für ein Onlay oder Overlay berücksichtigt werden?

Für die Abmessungen bei einer Präparation für ein Onlay oder Overlay gibt es bestimmte Richtlinien, die ein Zahnarzt befolgen sollte, um ein optimales Endergebnis zu erhalten. Zunächst sollten die axialen Wände einen Divergenzwinkel von 15 Grad haben. Die innenliegenden Winkel sollten abgerundet sein. Die Breite der Approximalstufe sollte mindestens 1 mm und die Breite des okklusalen Isthmus mindestens 2 mm betragen. Zwischen der Kante der Approximalstufe und dem Nachbarzahn sollte auf einen ausreichenden Abstand von mindestens 0,5 mm geachtet werden. Darüber hinaus sind die Vorgaben für das Restaurationsmaterial zu beachten. Initial LiSi Block und CERASMART270 sind beide so konzipiert, dass sie eine völlig neue Mindeststärke der Restauration ermöglichen. Bei Initial LiSi Block liegt die empfohlene Mindeststärke für ein Onlay oder ein Overlay bei 1 mm in der gesamten Restauration. Bei Restaurationen mit CERASMART270 beträgt die empfohlene Mindeststärke 1,5 mm okklusal und im Äquatorbereich sowie 1 mm an der Approximalstufe. Diese Empfehlungen sollten bei der Präparation des Zahns berücksichtigt werden, damit ausreichend Platz für das ausgewählte Material bleibt.

Was ist zu tun, wenn sich die Karies oder der Defekt subgingival in den Zahn hineinzieht, den ich restaurieren möchte?

Wenn der approximale Rand der Präparation unterhalb der Gingiva liegt, könnte der Zahnarzt mit einigen Problemen konfrontiert sein. An dieser Stelle ist es schwer, eine präzise analoge oder digitale Abformung vorzunehmen, es ist schwer, einen Kofferdam zu legen, die Sichtbarkeit ist eingeschränkt und somit ist es fraglich, ob die Versiegelung der Ränder erfolgreich ist. Falls möglich, wird in diesen Fällen eine Deep Margin Elevation empfohlen. Durch dieses Verfahren wird der approximale Rand auf eine knapp supragingivale Position angehoben und somit für eine bessere Abformung, Isolierung und Sichtbarkeit gesorgt.

Welches Material eignet sich am besten zum Ausblocken der Unterschnitte bei der Präparation eines Zahns für ein Onlay oder ein Overlay?

Um die Langlebigkeit des Zahns zu gewährleisten, ist das mit kurzen Glasfasern verstärkte fließfähige Composite everX Flow die beste Wahl. Durch die kurzen Fasern kann everX Flow wirksam das fehlende Dentin ersetzen und den Zahn stärken. Das Material bietet nicht nur eine außergewöhnlich hohe Bruchfestigkeit, sondern lässt sich mit seiner thixotropen Viskosität auch einfach verarbeiten und platzieren.

SOFORTIGE DENTINVERSIEGELUNG

Warum sollte eine sofortige Dentinversiegelung vorgenommen werden?

Die sofortige Dentinversiegelung (IDS) ist eine zahnmedizinische Technik, bei der ein Haftvermittler direkt nach der Präparation auf die frisch beschliffene Dentinoberfläche eines Zahns appliziert wird. Der Haftvermittler versiegelt die freiliegenden Dentintubuli und verhindert damit einen Flüssigkeitsaustausch zwischen dem Zahn und der oralen Umgebung.

Die IDS bietet erwiesenermaßen eine Reihe von Vorteilen. So bewirkt sie eine Verringerung der postoperativen Sensibilität, die Vitalität der Pulpa bleibt erhalten, die Haftfestigkeit der endgültigen Restauration wird erhöht und die Langlebigkeit der Restaurationen nimmt zu.

Wie lässt sich nach der sofortigen Dentinversiegelung die Schmelzoberfläche freilegen?

Nach der sofortigen Dentinversiegelung lässt sich die Schmelzoberfläche durch die vorsichtige Bearbeitung mit einem feinkörnigen Diamantschleifer freilegen.

DEEP MARGIN ELEVATION

Welche Matrize sollte bei der Deep Margin Elevation verwendet werden?

Bei einer Deep Margin Elevation (DME) ist es wichtig, ein Matrizenband zu verwenden, das sich eng an die Zahnoberfläche anpasst und die Präparationsgrenze dicht umschließt. Welches Matrizenband unter den verschiedenen zur Verfügung stehenden Systemen am besten geeignet ist, hängt von den jeweiligen Anforderungen im konkreten Fall ab.

Bei einer DME kommen häufig Teilmatrizensysteme oder Vollmatrizensysteme zum Einsatz. Für Fälle, in denen eine vollständige Abdichtung schwierig ist, gelten besondere Zusatzempfehlungen. So kann beispielsweise eine Kombination der Matrizensysteme verwendet werden, wobei üblicherweise eine Teilmatrize innerhalb einer Vollmatrize zum Einsatz kommt. Ein anderer hilfreicher Tipp lautet, im Bereich zwischen der Matrize und dem Nachbarzahn Teflonband anzubringen, um eine vollständige Versiegelung zu erreichen.

Wie lässt sich der Zahn angemessen isolieren?

Grundsätzlich wird das Legen eines Kofferdams empfohlen. Es ist immer besser, den gesamten Quadranten oder wenigstens die beiden Nachbarzähne des zu versorgenden Zahns zu isolieren. Eine ideale Isolierung lässt sich mit Zahnseide und Teflonband erreichen. Damit die Klammer stabil sitzt, muss sie den Zahn an vier Kontaktpunkten berühren.

Darüber hinaus ist die richtige Größe der Perforation im Kofferdam wichtig, um eine Undichtigkeit zu verhindern. Achten Sie darauf, dass Sie an der Lochzange die korrekte Größe auswählen. Sobald der Kofferdam gelegt ist, empfiehlt es sich, ihn an den Gingivarändern der isolierten Zähne umzuschlagen, um eine dichte Versiegelung und eine bessere Sicht zu erhalten.

Was ist zu tun, wenn ich den Zahn nicht isolieren kann?

Manchmal liegt die Grenze des Defekts so tief unterhalb der Gingiva, dass eine angemessene Isolierung unmöglich ist. In diesen Fällen ist eine Deep Margin Elevation nicht zu empfehlen, da die fehlende Isolierung die Haftfestigkeit des Composite-Materials beeinträchtigen könnte. Es sollten daher andere Optionen wie eine chirurgische Gingivektomie oder eine Kronenverlängerung in Betracht gezogen werden.

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